Wasserversorgung sichern – Konzept den Bürgern erläutern

Die FDP Rheinberg fordert den Bürgermeister auf, so schnell wie möglich die Ratsfraktionen und die Bürger zu informieren, wie es mit der Wasserversorgung in Rheinberg weitergehen

wird.

„Wir werden nach der Sommerpause einen detaillierten Antrag im Rat stellen, damit die Bürger wissen, was im nächsten Jahr auf sie zukommt“, so  Fraktionsvorsitzender Herbert Becker.

Bekanntlich ist auf Drängen der drei „Nordgemeinden“ Alpen, Xanten und Sonsbeck,  der Vertrag mit der NIAG als Dienstleister und Serviceteam für das Kommunale Wasserwerk

zum 31.12.2018 gekündigt worden, obwohl die Stadt Rheinberg als größter Anteilseigner sich dagegen ausgesprochen hatte.

Die o.g. vier Städte hatten als Eigentümer des Wasserwerkes in den letzten 10 Jahren die NIAG als Kompetenzteam für alle betriebswirtschaftlichen und wasserwirtschaftlichen Belange beauftragt und beschäftigt.

Obwohl es mit der NIAG bis heute keine Probleme gibt, den Städten weitere 100.000,–Euro pro Jahr als Gewinn zugesichert worden ist und die vier Gemeinden auch den Geschäftsführer bestellen können, stimmten die Vertreter der „Nordgemeinden“ in der Gesellschafterversammlung ohne Not für die Kündigung des Vertrages.

„Jetzt wollen wir aber auch ein Konzept sehen wie es weitergehen soll, was bis heute – trotz mehrfacher Nachfragen – noch nicht vorliegt“, so Herbert Becker.

Es muss auch in Zukunft sichergestellt sein, dass z.B. die Pumpen auch bei erhöhter Nachfrage nicht ausfallen und dass die Qualität des Trinkwassers zum fairen Preis gesichert ist.

Der Bürger als Zwangskunde hat ein Recht darauf zu erfahren, wie die bisher wasserwirtschaftlich unkundigen Verwaltungen die Versorgung sicherstellen wollen, so Becker.

 

Herbert Becker

FDP Fraktionsvorsitzender

 

 

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