Rheinberger FDP stellt keinen Bürgermeister-Kandidaten RP vom 18.03.2015

tn_Vorstand FDP 2015

Der neue FDP-Vorstand (von links): Rainer Mull, Herbert Becker, Ralf Vogel, Bernward Wissenberg, Joachim Butterbach und Heinz Jürgen Lenz.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Rheinberger FDP-Ortsverband wird keinen eigenen Bürgermeisterkandidaten stellen.
Das bekräftigte der alte und neue Vorsitzende Rainer Mull bei der Jahreshauptversammlung im „Kontörchen“ des Restaurants „Zur Alten Apotheke“ am Markt.

Mull: „Das hat vor allem personelle Gründe. Aber wir sehen derzeit für uns auch keine großen Erfolgschancen.“ Die FDP ziehe es vor, ihre Energie in die Ratsarbeit zu legen und beispielsweise in den Haushaltsberatungen die richtigen Zeichen setzen. Die FDP denke allerdings darüber nach, ihren Mitgliedern und Anhängern einen Kandidaten zu empfehlen. „Aber erst dann, wenn sich die Kandidaten bei uns vorgestellt haben und wir uns ein Bild von ihnen machen konnten“, sagte Fraktionsvorsitzender Herbert Becker.

Die Vorstandswahlen fielen „sozialistisch“ aus – alles ging einstimmig über die Bühne. Rainer Mull ist seit zwei Jahren Ortsverbandssprecher und bleibt es noch zwei weitere Jahre. Mit Ralf Vogel hat er nun einen neuen Stellvertreter; Norbert Niehaus kandidierte nicht mehr. Bernward Wissenberg, langjähriger Kassierer, stellte sich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung, für ihn wurde Joachim Butterbach gewählt. Unterdessen hängt Heinz Jürgen Lenz als Schriftführer noch eine Amtszeit dran. Zu seinem Vertreter wurde Lothar Lucht gewählt. Beisitzer sind Herbert Becker, Gerd Grelewitz und Bernward Wissenberg, als Kassenprüfer fungieren Karl-Heinz Göckler und Alexander Dillenburg.

Die FDP leckte noch einmal ihre Wunden, muss die Partei doch seit der Kommunalwahl im vergangenen Jahr mit zwei statt wie bisher vier Ratsmandaten auskommen. „Wir hatten oft die richtigen Themen, haben sie aber offenbar nicht richtig kommuniziert“, sagte Rainer Mull selbstkritisch. „Vielleicht waren wir mit einigen Themen auch zu früh.“ Als Beispiel nannte er die Einführung eines Freien WLAN-Netzes.

Von Uwe Plien

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