Pressemitteilung zum Messe Areal

Foto: Christoph Reichwein

Stagnation pur – Reichelt Areal- Rheinberger Heide

Während sich die Nachbargemeinde Kamp- Lintfort prächtig entwickelt, herrscht in Rheinberg durch politisches Zaudern Stagnation.

Seit 70 Jahren ist das Reichel Areal großflächiges Industrie- und Gewerbegebiet, ergänzt um die Rheinberger Heide, welche als Erweiterung der Gewerbefläche ab dem Jahre 2000 inzwischen auch belegt ist, genau wie der Nordring und die anderen Gewerbegebiete.

Für die Erschließung dieser Fläche wurde eigens die Umgehungstraße gebaut.

Somit ist das in Privatbesitz befindliche Reichelareal die letzte Möglichkeit, in Rheinberg einen wirtschaftlichen zukunftsweisenden Ausbau voranzutreiben und durch neue Arbeitsplätze sowie Gewerbesteuereinnahmen zur Belebung der Stadtentwicklung beizutragen. Schulen, Kindergärten, Bäder, Bibliotheken, Kultur, Sport müssen auch bezahlt werden!

Wofür sind wir in der Wirtschaftsfördergemeinschaft WIR 4, wenn wir Investoren regelmäßig verprellen.

Beispiele sind hier die verpasste Chance, auf dem Gelände des ehemaligen Nikolauskrankenhauses eine große Seniorenresidenz zu errichten, die Ansiedlung der AWO, die Entwicklung des Gewerbegebiets Xantener Str. etc.

Schon vor zwei Jahren stellte ein Investor das Projekt einer modernen Messe mit umliegender Gewerbenutzung vor, welches mal wieder totdiskutiert wurde. Das gleiche nun wieder.

Investoren werden nicht begrüßt, sondern als böse Buben dargestellt und vertröstet. Der Schaden für die Stadt und die Bürger/innen ist enorm.

Die Ideen der Anwohner, welche alle wohl wissend an einem Gewerbegebiet gebaut haben, sind nett, aber illusorisch.

Alle baurechtlichen Auflagen neben dem Gewerbe zu bauen wurden seinerzeit erfüllt, also sind auch in umgekehrter Richtung die Auflagen durchgesetzt.

Auch Gewerbetreibende haben Rechte und nicht nur Pflichten !

Ein schöner Park, Wohnbebauung, Kulturzentrum etc. sind völlig unrealistisch und erinnern an „Wünsch Dir was“, da wirtschaftlich nicht darstellbar und nicht im Sinne des Eigentümers.

Ein kaum durchsetzbares Umwidmen in Wohngebiet müsste durch Rücknahme vorhandener Wohnbauflächen ausgeglichen werden und gleichzeitig wäre das letzte Gewerbegebiet verloren.

Als Alternative hätte die Stadt eine vergammelnde nicht genutzte Industriebrache.

Wie in jedem Bauverfahren wird eine Beteiligung der Öffentlichkeit durchgeführt und das Projekt pro und kontra abgewogen.

Aber nicht nur die Bedenken einer kleinen Bürgerinitiative, sondern auch die Darstellung der sehr positiven Auswirkungen auf die Stadt- entwicklung!

Darum stellt sich die Frage, warum es nicht möglich ist, im Rahmen der baurechtlichen Möglichkeiten einmal ein klares JA von Politik und Verwaltung in Richtung der Investoren zu senden zum Wohle aller! Rheinberger Bürger/innen?

 

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