Für die „Hauptpulsader“ der Stadt, nämlich die Bahnhofstrasse, wurde aber aufgrund ihrer Bedeutung bereits ein Ratsbeschluss in Hinblick auf die Fahrradwegmarkierung getroffen und umgesetzt.
Und das ist auch richtig so. Herr Ettwig und seine Fraktionskollegen von B‘90/Die Grünen können es einfach nicht ertragen, dass es im Rat andere Mehrheiten gibt und sie selbst nicht das Sagen haben. Hier wurde verantwortungs- bewußt eine Entscheidung getroffen, um auch nach der Öffnung des neuen Edeka-Marktes dem fahrradfahrenden Verkehrsteilnehmer mehr Sicherheit zu bieten. Es ist völlig absurd in diesem Bereich darüber zu diskutieren ob der Weg 1 Meter oder 1,25 Meter breit sein solle. Wichtig ist, dass er da ist und genutzt werden kann.
Gleichwohl sollte der Arbeitsgruppe im BPA der Raum und die Zeit eingeräumt werden, die wichtigen Bereiche des Radwegenetzes im Stadtgebiet zu definieren und dafür Vorschläge zu unterbreiten mit Prinzipskizzen und konkreten Entwürfen. Wichtig sind die Bereiche vor Kindergärten und Schulen, vor Seniorenheimen und verkehrsreichen Kreuzungen. Die FDP steht für eine gerechte Gleichbehandlung aller Verkehrsteilnehmer. Das gilt sowohl für den Fußgänger, als auch für Fahrradfahrer und den motorisierten Verkehrsteilnehmern.
Die Verwaltung ist beauftragt, weitergehende Ausarbeitungen (Skizzen/Entwürfe) aber auch erste Kostenübersichten für wichtige Bereiche vorzulegen. Herr Ettwig ist aufgefordert, sein Angebot zur Mitarbeit im parteiunabhängigem Gremium des Stadtmarketing-Rheinberg für die Erarbeitung eines Radwegekonzeptes für die Stadt Rheinberg wahrzunehmen anstelle billige Wahlpropaganda zugunsten von B‘90/Die Grünen in der regionalen Presse zu betreiben.
Norbert Nienhaus
Stellv. Ortsverbandsvorsitzender der FDP-Rheinberg