Nichts als billige Wahlpropaganda"
Beim Radweg auf der Bahnhofstraße kommt es nicht auf die
Breite an, reagierte FDP auf die Kritik der Grünen.
Rheinberg.
Es kommt nicht auf die Breite an. Es sei sogar ,,völlig absurd", sagt Norbert
Nienhaus, beim Radweg auf der Bahnhofstraße über einen oder 1,25 Meter Breite zu diskutieren.
,,Wichtig ist, dass er da ist und genutzt werden kann", reagiert der stellvertretende Vorsitzende
der Rheinberger FDP auf die grüne Kritik in Sachen Bahnhofstraße.
Für ihn ist Ettwigs Außerung (wir berichteten), nichts anders als ,,billige Wahlpropaganda". Nienhaus: ,,Herr Ettwig und seine Fraktionskollegen von B'9O/Die Grünen können es einfach nicht ertragen, dass es im Rat andereMehrheiten gibt und sie selbst nicht das Sagen haben." Ettwig sollte besser das Angebot zur Mitarbeit im parteiunabhängigen Stadtmarketing
wahrnehmen, um hier ein Radwegekonzept mitzuerarbeiten.
Nienhaus erinnert an die Arbeitsgruppe mit Verwaltung und allen Fraktionen sowie
dem Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC), die das Radwegenetz unter die Lupe nimmt.
Gleiches Recht für alle
An mehrerenTagens sei sie in der Innenstadt und den Ortsteilen herumgereist beziehungsweise
geradelt, habe Vorschläge zu den diversen Wegen gemacht, eine detailIierte Betrachtung stehe noch aus.
Für die Bahnhofstraße, die meistbefahrene innerörtliche Straße in Rheinberg, sei gerade
auch im Hinblick auf die Bedeutung dieser Verkehrsader ein Ratsbeschluss zur
Radwegemarkierung gefasst worden.
Nach der öffnung des neuen Edeka-Marktes sei es darum gegangen, den Radlern mehr
Sicherheit zu bieten. Gleichwohl, so Nienhaus, sollte der Arbeitsgruppe im
Bau- und Planungsausschuss Raum und Zeit eingeräumt werden, um das Thema' Radwegenetz
ausführlich und mit konkreten Entwürfen zu beraten.
Wichtig seien die Bereiche vor Kindergärten und Schulen,vor Seniorenheimen und an verkehrsreichen Kreuzungen.
Die FDP setze auf die ,,gerechte Gleichbehandlungt aller Verkehrsteilnehmer.
Egal, ob zu Fuß, per Rad oder im Auto.