[./presse_spiegel.html]
[Web Creator] [LMSOFT]
  
WAZ 5.12.2009 c.f.
Das große
Ganze
sehen
FDP hat kein Verständnis für grüne Baum-Aktion
Rheinberg.
Es geht um ein Gesamtkonzept.Und zwar für die Ost- und Westseite des Großen Marktes.
Werde hier etwas herausgenommen, sagt Norbert Nienhaus, könne man,,die städtebauliche Vision eines renommierten Kölner Architektenbüros" auf einzelne Maßnahmen reduzieren. Damit
gäbe es kein einheitliches Konzept für Ost und West des Marktes mehr.
Was den FDPMann auf die Palme gebracht hat: die Unterschriftenaktion der Grünen zur Reltung der Kugelahornbäume auf dem Markt (wir berichteten).
Natürlich, so Nienhaus, sei es schwer, dem Bürger zu vermitteln,dass gesunde ,Bäume gefällt werden sollten. |edem Gartenbesitzer, der sich von einem lieb gewordenen Baum
trennen müsse weil sein neues Gartenkonzept für diesen Baum keinen Platz mehrhabe,
würde es ähnlich gehen. Und genau das solle in Rheinberg passieren, betont. Nienhaus:
Für die gute Stube am Markt sei ein neues Konzept für die nächsten Jahrzehnte geplant.
Aber es gehe nicht nur um die Lebensdauer der Bäume, sondern auch um ihre Funktion.
Am Markt sollen zwei geplante Baumdächer entstehen, als Erinnerung an die historische
Bebauung. Die Kugelahombäume, die jetzt am Markt stehen,seien für den benötigten
Zuschnitt nicht geeignet.
Ganz abgesehen davon sei der Ansatz der Kronen mit zwei
Metern so niedrig, dass es schwer sei, unter diesen Bäumen
aufrecht zu gehen.

,,Aüßerst polemlsch"
Der Wunsch der Grünen, sagt Nienhaus, die Bäume
nicht zu ftillen, würde bedeuten, den Beschluss den ersten
Preis des Marktwettbewerbs umzusetzen zurückzunehmen.
Mit den Stimmen der Grünen sei das Projekt einst beschlossen
worden. ,,Von daher ist es uns unverständlich,dass die Grünen
äußerst polemisch mit ihrer Unterschriftenaktioneinen Sinnes-
wandelherbeiführen möchten."
40 000 Euro sind für die Baumpläne an der Skaterkuhle eingeplant. Geld, hatte die
grüne Ratsfrau Ursula Hausmann Radau gesagt, mit dem in Schulen und Kindergärten'
viel bewegt werden könnte.
Nienhaus: ,,Vielleicht sollte sie besser an ihren Kollegen Ettwig herantreten, um aus seinem
geplanten Millionenprojekt Radwegenetz noch etwas Geld für Schulen und Kindergärten
abzuzweigen."