Lob für Rheinbergs Schullandschaft RP vom 09.04.2014

tn_IMG_7458FDP-Ortsverband Rheinberg hatte Landtagsmitglied Yvonne Gebauer zu Gast.

 

 

 

Rheinberg Der Rheinberger FDP-Ortsverband hatte die FDP-Landespolitikerin Yvonne Gebauer, schulpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion, in die Alte Apotheke eingeladen, um über die Schulpolitik in NRW und Rheinberg zu reden. Die Schullandschaft in Rheinberg mit Gymnasium, Europaschule, Montessori-Schule Niederrhein und bald eventuell die Privatschule „School of Life“ hält Yvonne Gebauer für positiv. „Rheinberg ist gut aufgestellt, bietet Schülern ein vielfältiges Angebot“, meinte sie. Die Landespolitikern unterstrich, dass das Amplonius-Gymnasium und die Europaschule, wenn es um das Abitur gehe, auf Kooperation setzen solle. In der Oberstufe könnten beiden Schulen beispielsweise gemeinsam Leistungskurse stellen.
Rainer Mull, Ortsverbandsvorsitzender der Rheinberger FDP, schilderte, dass die künftig neue Schulleitung dahingehend positive Signale gesendet habe. Rainer Mull fragte die Landespolitikerin, ob an der Gemeinschaftsschule Rheinberg eine Erweiterung auf sieben Züge möglich sei; die Schülerzahl pro Klasse seien auf 25 begrenzt. Einige Rheinberger Schüler hätten wegen der Klassenbegrenzung abgewiesen werden müssen. Gebauer: „Die Landespolitik setzt die Rahmenbedingungen, die Kommunalpolitik entscheidet aber selbstständig“, sagte die FDP-Frau und fragte sogleich „Wäre denn Raum da, um siebenzügig zu fahren?“
Viele FDP-Politiker antworteten mit einem klarem „Ja“. Dann wäre es zumindest zeitweise möglich, so die schulpolitische Sprecherin. Zumindest solange die Schülerzahlen stabil bleiben. Laut Prognose sinken die Zahlen im Schuljahr 2016/17 wieder, erklärte sie. Eines machte die Politikerin aber auch klar: Zwischen Gymnasien und Gemeinschaftsschulen wie der Europaschule, die auch das Abitur anbietet, bestehe ein Konkurrenzkampf. „Es gibt immer nur einen Schüler“, betonte sie mehrmals. Auf welcher Schule jeder einzelne Schüler seinen Abschluss macht, entscheiden letztendlich die Eltern.
Deshalb müsste in Zukunft beim Entwickeln von Schulentwicklungsplänen viel mehr mit den Eltern zusammengearbeitet werden. Über eines freuen sich die FDP-Mitglieder, wie sie ihrem politischen Gast mitteilten. Durch die Gemeinschaftsschule wanderten weniger Schüler in Nachbarkommunen ab.
Sprach über die Schullandschaft in NRW und Rheinberg: Yvonne Gebauer, schulpolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion.

VON SASSAN DASTKUTAH

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