Haushaltsrede 2017

Foto: Ralf Vogel

Resümee zum Rheinberger Haushalt: Ende gut, alles gut?
Der von unserem Kämmerer eingebrachte Haushaltsentwurf 2017, mit enthaltenem Haushaltssicherungskonzept, rief beim ersten Blick auf die Zahlen keine Begeisterung hervor.
Aber dank der guten Konjunktur, dem anhaltenden Wirtschaftswachstum, der niedrigen Zinsen, sowie den zuverlässig steuerzahlenden Bürgern und der Gewerbe- betriebe in Rheinberg und zuletzt auch der guten Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und der HSK-Gruppe, ist alles nicht so schlimm gekommen, wie zunächst befürchtet.
Es ist aber wieder einmal deutlich geworden, dass wir einen eingeschränkten Handlungsspielraum besitzen.
Der übergroße Teil unseres Haushalts ist festgelegt durch Pflichtauf- und Ausgaben sowie umfangreiche Transferleistungen.
Hinweis: 54% der Ausgaben sind Transferzahlungen.
Aber: Wir sind eine lebenswerte Gemeinde und wollen es auch bleiben.
Was wären wir ohne die vielen Vereine und Institutionen?
Diese können aber nur bestehen, da sie viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer haben.
In einer Zeit, in der viele in ihrem Beruf und der Familie eingebunden sind, nehmen sich diese Menschen trotzdem die Zeit, sich ehrenamtlich zu engagieren.
Ich hoffe, wir können noch lange auf diese „Ehrenamtler“ zählen, dann klappt es auch weiterhin mit unserem Haushalt.
Das gleiche gilt auch für die Frauen und Männer unserer freiwilligen Feuerwehr, die uns in ihren vielen Einsätzen vor dem Schlimmsten bewahrt haben.
Im Namen der FDP Fraktion sage ich Allen „danke“!
Bedanken möchte ich mich auch bei der Verwaltung und insbesondere dem Kämmerer Herrn Löscher und seinem Team.
Erwähnenswert ist auch die gute überfraktionelle Zusammenarbeit während der Haushaltsberatungen, bei denen im Unterschied zur Weltpolitik ein anderer Ansatz zu erkennen ist , nämlich „Gemeinsam für Rheinberg“.
Die FDP stimmt dem Haushalt, dem Stellenplan und dem HSK-Konzept zu.
Rheinberg, 14.02.2017
Herbert Becker
FDP Fraktion

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