FDP Rheinberg beteiligt sich an Bänken in Rheinberg RP vom 17.09.2014

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Die neue Bank, die gestern auf der Gelderstraße vorgestellt wurde, ist eher klein – und trotzdem ein großer Gewinn für Rheinbergs Fußgängerzone: Sitzgelegenheiten suchte man in diesem zentralen Bereich der Stadt bisher vergeblich. Bänke stehen nur auf dem Lindenplatz und im Stadtpark. „Gerade für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen ist dazwischen doch ein sehr langer Weg“, so Edeltraud Hackstein, Vorsitzende des Stadtmarketing Rheinberg.

Im Arbeitskreis dort war die Idee „Sitzplätze für die Gelderstraße“ auch geboren worden. Das Projekt kam bei den Rheinbergern nicht nur gut an, sondern fand auch Unterstützung. Hackstein nutzte die Präsentation zum Dankeschön: „Oliver Rettig von Metall-Edelbau Rettig ist Hauptsponsor, auch der FDP-Ortsverein Rheinberg und Heimatverein Rheinberg haben tief in die Tasche gegriffen.“

Thomas Bajorat aus der Wirtschaftsförderung der Stadtverwaltung war hocherfreut über das Projekt: „Die Bank ist ein wichtiges Detail, das gefehlt hat.“ Eines, das auch zum übrigen Stadtbild passt. Denn die Bank stammt aus dem selben Bau-Programm wie die Sitzgelegenheiten auf dem Lindenplatz. Bajorat: „Wir sind froh über das ehrenamtliche Engagement, das zu diesem guten Ergebnis geführt hat.“

Die neue Bank hat stabile Metallbeine, die ins Pflaster der Fußgängerzone eingelassen sind; Sitzfläche und Rückenlehne sind aus wetterbeständigem Hartholz. Und sie wird bald „Kollegen“ an ihrer Seite haben. Edeltraud Hackstein: „Wir beschaffen insgesamt drei Bänke. Die beiden anderen werden vis-á-vis dem ,Sahnehäubchen‘ und ungefähr in der Mitte der Fußgängerzone aufgestellt.“

Ein Baustein auf dem Weg zum guten Ende war die Unterstützung im Rathaus. Das macht das Stadtmarketing zuversichtlich, dort auch weiterhin offene Ohren zu finden. Denn in der Gemeinschaft schmiedet man schon weitere Pläne mit dem Ziel, dass sich die Menschen in Rheinberg wohlfühlen. Beispielsweise durch den Bau einer Boule-Anlage im Stadtpark – aber nicht mehr in diesem Jahr.

Von Rainer Kaussen

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